Joe Bauers Flaneursalon

Joe_Fluss-1Die Lieder- und Geschichtenshow

Wenn eine Stadt auf der Bühne erwacht …
Joe Bauer hat einen Weg gefunden, Geschichten auf der Bühne lebendig werden zu lassen, eine Stadt, ihre Menschen in einer bunten Show widerzuspiegeln. Seit 1998 sein erstes Buch („Stuttgart – my Cleverly Hills“) erschienen ist, tourt er mit seinem Flaneursalon durch Clubs und Theater.

Wie eine kleine Revue aufgebaut, bietet der Flaneursalon kontrast- und temporeiche Abwechslung mit den Elementen Lesung, Musik, Komik. Geschichten und Songs gehen ineinander über. Auf der Bühne klacken Absätze von Cowboystiefeln. Der Salon feiert Rock’n’Roll.

„Der Flaneursalon fiebert nicht nur. Er fetzt auch“, schreibt die StZ. Joe Bauer hat mit seinen sarkastischen Glossen und melancholischen Stadtgeschichten den schreibenden Spaziergänger wiederbelebt. Er klingt, wie ein Kritiker schrieb, „immer ein bisschen wie ein Westernheld“.

Regelmäßig taucht die Lieder- und Geschichtenshow an ungewöhnlichen Spielorten auf: in einer Kirche, auf einem Schiff, im Neckarhafen, im Bio-Markt – und nun auch bei uns im Freien Theater Bad Liebenzell. Ständig wechseln im Programm Texte und Besetzung. Nach Bad Liebenzell bringt Joe Bauer den Sänger/Songschreiber Zam Helga, die Sängerin/Songschreiberin Ella Estrella Tischa und als Moderator und Joker Michael Gaedt – bekannt  als Karl ‚Schrotti‘ Schrothmann aus der Soko Stuttgart – mit.


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Die Diplom-Animatöse ist keine gemeine Animatöse. Sie ist eine Animatöse mit Diplom, mutig und unkonventionell.
Christine Prayon, dem Fernsehpublikum besonders als Birte Schneider aus der ZDF heute-show bekannt, hat sich das Ulknudel-Diplom auf die Netzhaut tätowieren lassen. 

Dieser Abend passt in keine Schublade – er ist eine Mischung aus Kabarett, Comedy und Heizdeckenverkaufsveranstaltung. Absurd und ohne Chansons.
 Es geht um Vieles – eigentlich geht es um alles. Es geht um Schein und Sein in der realkapitalistischen Gesellschaft, einer zunehmend brutalisierten, anonymen Nahrungskette mithin. Es geht um das Nicht-Sein im Sein. Alles Sein erscheint als Schein ein scheinbares Nicht-Sein im Schein des realen Seins. Wer Antworten auf ungestellte Fragen sucht, findet sie hier.

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GRUND FÜR LIEBE – politisch, zärtlich, schön Foto Mirco Rederlechner

GRUND FÜR LIEBE – politisch, zärtlich, schön
Foto Mirco Rederlechner

Als scheinintegrierte Deutsche in der Schweiz schlägt die gebürtige Europäerin Uta Köbernick ihre Ostberliner Wurzeln tief in die Blumentöpfe unsrer Vorurteile. Aktuell wurde sie mit dem Salzburger Stier 2016 ausgezeichnet. Aus der Sicht des Merkurs lebt sie hinterm Mond. Diese Einsicht stattet sie mit einer Demut aus, die sie gekonnt zu verbergen weiss, denn dass die diplomierte Schauspielerin zuvor bereits mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik, dem Förderpreis der Liederbestenliste und dem Silbernen Stuttgarter Besen ausgezeichnet wurde, ist dem Merkur zwar egal, doch hinterm Mond einleuchtend.

Mit bezaubernder Leichtigkeit, hinreißender Komik, virtuosem Gesang und einer herrlichen Tiefe geht Uta Köbernick bis an den Rand des Erkennbaren und manchmal Erträglichen. Politisch hellwach, bringt sie Standpunkte ins Stolpern, hilft ihnen schmunzelnd wieder auf und wenn die glauben, wieder festen Boden gefunden zu haben, ist die Erde plötzlich eine Scheibe. Grenzen verschwimmen zu einem Ozean im Wasserkocher und nach einem zauberhaften Abend versteht man die Welt zwar besser, aber sich selbst ein wenig mehr.

Die Preisträger des Salzburger Stiers 2016


Däumelinchen

Nach erfolgreicher Premiere und großer Nachfrage werden wir euch eine Freude machen und das Däumelinchen im Juni 2016 nochmals aufführen.

Däumelinchen_kleinDas Theaterstück ist  nach Motiven des gleichnamigen Märchens von Hans Christian Andersen, mit viel Liebe zum Detail entstanden. Der Text für das Bühnenstück, von Regisseurin und Schauspielerin Barbara Schmidtke fantasievoll bearbeitet und von den Akteurinnen und Akteuren lebhaft in Szene gesetzt, ist ein erneuter Höhepunkt, in der Laufbahn der Theatergruppe, die seit 1997 in regelmäßigen Abständen ihre, zum größten Teil ganz eigenen Inszenierungen aufführt.  Bekannt geworden sind Heike und Hannah Zenglein, Anita Gauß, Elisabeth Maier, Tanja Huber, Judith und Lea Schmidtke und viele andere mehr, mit Inszenierungen und Interpretationen zur Geschichte von P. Maar „Eine Woche voller Samstage“, „Die kleine Meerjungfrau“ nach H.C. Andersen oder  „Ein Weihnachtsmärchen“ nach C. Dickens. Das Ensemble beeindruckte sein anspruchsvolles erwachsenes Publikum, unter anderem auch mit Stücken wie „Justizmord an Joseph Süss Oppenheimer“, „Judaskinder“ oder zuletzt mit der emotional stark berührenden und intensiv gespielten Krimiposse „Handgemacht“.

Diesmal entführt die Theatergruppe das grosse und kleine Publikum in eine imposante Märchenwelt mit aufwendig gestalteter Kulisse.

Der Pressebericht des Schwarzwälder Boten zur Premiere im Oktober 2015

Ein Vorbericht im Schwarzwälder Bote vom Juli 2015.